Gibt es eine Waldorfschule in Straubing?

Nein, die gibt es noch nicht. Aber in Regensburg-Burgweinting und seit 2018 auch in Landshut.

Warum gibt es bisher Keine in Straubing?

Die Gr├╝ndung einer Waldorfschule geht von Eltern aus, die sich eine solche Schule f├╝r ihre Kinder w├╝nschen. In Straubing kamen seit 1999 mehrfach gen├╝gend Eltern zusammen. Leider fehlte dennoch ein Puzzleteil. Die Schule in Regensburg wurde mit Straubinger Eltern realisiert. Im Sommer 2019 w├Ąchst die Fahrgemeinschaft dorthin auf zehn Kinder an.

Ist damit der Plan f├╝r Straubing gestorben?

Nein, ist er nicht. Auch in der aktuellen Elternschaft sowie langj├Ąhrig engagierte Mitglieder des Vereins w├╝nschen sich immer noch eine Schule f├╝r die Stadt Straubing.

Ich bin auch f├╝r eine Waldorfschule in Straubing. Was gibt es zu tun?

Das freut uns sehr. Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an folgende Adresse: vorstand(at)waldorfpaedagogik-straubing.de und wir nehmen dann mit Ihnen Kontakt auf.

Herzlichen Dank f├╝r Ihr Interesse.


Leitgedanken

Das zentrale Anliegen unserer Arbeit im Kindergarten und in der Schule ist die P├Ądagogik Rudolf Steiners, die sich in weltweit zeitgem├Ą├č bew├Ąhrt hat. Wir wollen diese P├Ądagogik in unserer Region realisieren mit den Kindern, die uns heute begegnen, mit all ihren F├Ąhigkeiten und Problemen, in einer Schule als Lebensraum, in dem Kinder, Eltern und Lehrer gemeinsam ein soziales Lernfeld bilden.

Wichtige Leitgedanken einer Waldorfschule sind:

Sie steht allen Kindern offen. Die Methoden des Lehrens richten sich nach den Entwicklungsgesetzen des Kindes und des Jugendlichen, nicht nach wirtschaftlichen oder staatlichen Interessen. Der Staat verf├╝gt nur ├╝ber die Rechtsaufsicht, die Schule verwaltet sich selbst. Lehrer und Eltern arbeiten eng zusammen. Die P├Ądagogik wird von den Erziehenden verantwortet, was eine st├Ąndige Weiterbildung und Forschung f├╝r Lehrerschaft und Schule bedeutet. Die Schulzeit wird gesehen als Teil der Biographie der Kinder: in ihr beginnt lebenslanges Lernen. Es gibt nichts im Leben, wovon man nicht lernen kann. Wir wollen deshalb die F├Ąhigkeiten der Kinder entwickeln und nicht beurteilend auslesen.

Der an den Altersstufen orientierte Lehrplan erlaubt Begleitung der Kinder und Jugendlichen in ihren Altersgruppen durch alle zw├Âlf Jahre hindurch. So wird die einzelne Klasse zur Gemeinschaft und zum sozialen Lernfeld. Die Lehrer begleiten die Sch├╝ler ├╝ber m├Âglichst lange Zeit, um sie in ihrer Entwicklung f├Ârdern zu k├Ânnen. Im Einzelfall helfen zus├Ątzliche therapeutische und lernf├Ârdernde Ma├čnahmen. Die Arbeit in der Schule dient der Entwicklung kognitiver, kreativer, k├╝nstlerischer, praktischer und sozialer F├Ąhigkeiten gleicherma├čen. Sie bietet daher einen vielseitigen F├Ącherkanon, der zu einer breiten Allgemeinbildung und zu individuellen Schwerpunkten f├╝hrt. Der junge Mensch soll eine breite Basis an Kenntnissen, F├Ąhigkeiten und Fertigkeiten entwickeln, um in den sich wandelnden Anforderungen der Zukunft bestehen zu k├Ânnen. Er soll einen weiten Horizont gewinnen und die vielen Fachgebiete miteinander verbinden k├Ânnen, um in der spezialisierten Berufswelt eine sinngebende Lebensorientierung zu besitzen. Die Schule soll dem jungen Menschen helfen, zu individuellem Urteil und selbst├Ąndigem Handeln zu finden und Initiativkraft und Verantwortlichkeit gegen├╝ber Mitmenschen und Umwelt zu entwickeln.

Letzte Änderung:Fri, 28.06.2019